Urlaub Mecklenburgische Seenplatte - Teil 3

Am 6. Tag sind wir nach Schwerin gefahren. Auch heute sagt man noch gerne, die "Stadt mit den 7 Seen und Wäldern", tatsächlich sind es sogar 12 See, die zum Stadtgebiet gehören und ihr ein einzigartiges Aussehen geben. Auch das berühmte Schweriner Schloss liegt auf einer Halbinsel:

 Manche bezeichnen es auch als das "Schloß Neuschwanstein" des Nordens oder einfach "Märchenschloss". Früher einst die Residenz der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge, so ist es heute der Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern.

 Die Ursprünge gehen bis in das Jahr 965 zurück, zu einer slawischen Burg mit Wallanlage. In den darauffolgenden 1500 Jahren kam es zu vielen Umbauten, bis das Prachtwerk in seiner heutigen Form fertig war. Der tiefgreifendste Umbau war um 1850, nach dem Vorbild für die Neorenaissance-Architektur waren die französischen Renaissance Schlösser. Es gilt heute als das bedeutendste Bauwerk des Romantischen Historismus in Europa und ist Kandidat für das UNESCO-Weltkulturerbe.

Im Schlossgarten:

 

 

 

Im Burggarten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen des Schlossfestes konnten wir noch einen tollen Handwerkermarkt besuchen, mit sehr vielen einzigartigen handgefertigten Waren. Im Anschluss sind wir dann nochmal nach Wismar gefahren und natürlich stand auch wieder ein Besuch von Ute's Café auf dem Plan.

 

 Am 7. Tag, zugleich dem letzten Tag sind wir dann zum nahegelegenen Warnow Durchbruchstal gefahren und haben dort eine schöne Wanderung gemacht. Es ist das größte Durchbruchstal Mecklenburgs und besticht durch seine idyllische Landschaft.

Kleine Moorgebiete am Rande:

 

Hier haust auch der Biber. Hier ist eine Staufläche von ihm mit Grünpflanzen überwachsen, darum auf dem Foto schlecht zu erkennen:

Hier kann man die Biberfraßspuren, samt gefälltem Baum, ganz deutlich sehen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über diese Brücke geht es später wieder zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter ging es ein Stück entlang einer weitläufigen Schafsweide:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Das Flussbett, mit den z.T. 30 Meter hohen Steilhängen ist ein Relikt aus der Weichsel-Eiszeit. Vor etwa 200.000 Jahren erstreckte sich ein riesiges Eisschild von Skandinavien bis auf das nördliche europäische Festland. Die Gletscher schoben Geröll vor sich her und so endstand eine Endmoränenlandschaft. Das Schmelzwasser übte so einen enormen Druck auf die Endmoräne aus, bis sie diesem nicht mehr standhielt und ein solches Durchbruchstal entstand. Das Gebiet ist heute Heimat von vielen seltenen Pflanzen und Tieren, wie z.B. dem Eisvogel, Biber, Seeadler und Fischotter.

 

 

 

 

 

Die Brücke war nicht ganz so einfach für die Hunde zu laufen. Die runden Holzstämme waren sehr glatt und zwischen den Stämmen waren mehr oder weniger große Ritzen. Aber alle haben es mit Bravour gemeistert und völlige Gelassenheit an den Tag gelegt!

 

 

 

 

 

 

 

Die Strecke ist auch bei Kanufahrern sehr beliebt, aber nicht einfach zu befahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Anschließend ging es wieder zurück Richtung Sternberg. Dort sind wir am Seepavillion Dreiseen eingekehrt:

 

 

 

 

 

mit einem schönen Seeblick:

 

Dann sind wir wieder zurück zu unserem Domizil. Hier noch ein paar Impressionen Kasper Hirsch:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für abends haben wir einen kleinen Saal gemietet gehabt. Bei Rehbraten und Pilzragout haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

Dann hieß es leider wieder Abschied nehmen, von diesem tollen Urlaub!

 

(Fotos: Beate Rosenbach, Gregor Fröhlich, Kasper Hirsch, Angela Rudolph, Marion Eder)

 

 

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